Dies ist das Tor
zur Welt der Wahren Wunder.
Wer reinen Herzens ist,
der trete ein.
(Michael Ende)
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Im Herzen gefunden
Auf immer verbunden
Inniglich – ewiglich
Eine Freundschaft
Für alle Zeit
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Du begegnest vielen Menschen
in deinem Leben.
Aber nur wahre Freunde hinterlassen
ihre SPUREN in deinem Herzen.
(Autor unbekannt)
“Es geht uns mit Büchern wie
mit Menschen. Wir machen
zwar viele Bekanntschaften,
aber nur wenige erwählen wir
zu unseren Freunden.”
( Ludwig Feuerbach geboren 28.07.1804 )
Geh nicht vor mir,
ich will Dir nicht folgen
Geh nicht hinter mir,
ich will Dich nicht führen
Geh neben mir und sei mein Freund!
( Verfasser unbekannt )
Na da hat wohl jemand seine Hausaufgaben nicht ganz richtig gemacht
Genau heißt es:
Geh´nicht VOR mir!
Ich werde dir nicht folgen.
Geh´nicht HINTER mir!
Ich werde dich nicht führen.
Geh´einfach NEBEN mir und sei mein Freund
Albert Camus
schön, dass ihr untereinander alle so aufmerksam seid. Ich danke unserem Gast für den Beitrag und alive für die Korrektur und die Quelle *lächel*
Danke für das “Danke” und gleich zudem noch eine Bitte:
zu meinem Kommentar vom Juli; falls irgend jemand den Autor dieses
schönen Spruches kennt, bin dankbar für die Nennung dieser Quelle
Ich habe hier ein wunderschönes Gedicht gefunden, welches wohl auch mit einen Inbegriff wahrer Freundschaft dokumentiert.
Welches Glück,
wenn jemand dir zuhört,
zu dem du
zu sprechen wagen darfst,
als sprächest du
zu dir selbst.
von Aelred von Rievaulx
Anam bedeutet “Seele“ und Cara “Freund“.
In der frühen keltischen Kirche wurde jemand, der für einen als Lehrer, Gefährte oder spiritueller Mentor fungierte, Anam Cara genannt. Ursprünglich war Anam Cara der Mitbruder, mit dem ein Mönch seine Zelle teilte, bei dem er die Beichte ablegte und mit dem er alles besprach, was ihn bewegte.
Dem Anam Cara konnte man sein Innerstes, seinen Geist und sein Herz offenbaren. Diese Freundschaft war ein inniger Akt der Anerkennung und der Zu-Wendung. Die Beziehung zum Anam Cara war eine Freundschaft, die sich über alle Grenzen der Konvention, Moral und begriffliche Kategorisierung hinwegsetzte: Man war auf eine urtümliche und ewige Weise mit dem “Freund seiner Seele“ verbunden.
Die Seele ist ein göttliches Licht, das in uns und in unseren Anderen hineinfließt. Diese Kunst des Zugehörens erweckte und förderte eine innige, ganz besondere Freunschaft. Der spätrömische Kirchenschriftsteller Johannes Cassianus bezeichnete dieses Freundschaftsband in seinen “Bekenntnissen“ als unauflöslich: “Dieses, sage ich, wird durch keinerlei Zufälle zerbrochen, durch keinerlei zeitliche oder räumliche Trennung gelöst noch zunichte gemacht und dauert selbst über den Tod hinaus“.
Jeder von uns hätte einen Anam Cara, einen Seelenfreund, sehr nötig. Eine solche Liebe schenkt uns das Bewusstsein, verstanden zu werden und zwar so wie wir sind, ohne Masken oder Verstellungen. Die Liebe gewährt dem Verständnis zu erwachen, und Verständnis ist wertvoll. Wo wir uns verstanden wissen, da sind wir zu Hause. Verständnis fördert die Zugehörigkeit. Wenn wir uns wirklich verstanden fühlen, können wir unser Selbst bedenkenlos der Seele unseres Gegenübers anvertrauen.
Es gibt einen Vers von Pablo Neruda, der die im Kern einer solchen Beziehung ruhende Erkenntnis sehr schön zum Ausdruck bringt:
“Niemandem gleichst du, weil ich dich liebe.“
Hab diesen Text im WWW bei anamcara.co.at gefunden.
Licht und Liebe
Thea