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Archiv für die Kategorie „Metaphern“

„Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel zu früh gekommen. Und verstand sich schlecht aufs’ Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt.
Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: Ich weiß, wo dich der Schuh drückt. Nimm diesen Knopf und nähe ihn an dein Wams. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst.
Er nahm den Zauberknopf und drehte: und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals: Und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen: Wenn wir doch schon allein wären…Wenn unser neues Haus fertig wäre…Und er drehte immer wieder. Jetzt fehlen uns noch die Kinder und drehte schnell an dem Knopf. Dann kam ihm neues in den Sinn und konnte es nicht erwarten. Und drehte, drehte, daß das Leben an ihm vorbeisprang, und ehe er sich’s versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett.
Und merkte, daß er schlecht gewirtschaftet hatte.
Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, daß auch das Warten des Lebens wert ist.
Und er wünschte sich die Zeit zurück.“

Heinrich Spoerl (1887-1955), dt. Schriftsteller
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Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür
genagelt, darauf war zu lesen

“Hundebabys zu verkaufen.”

Dieser Satz lockte Kinder an.
Bald erschien ein kleiner Junge und fragte, “Für
wie viel verkaufen sie die Babys?”
Der Besitzer meinte “zwischen 30 u. 50 Dollar.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog
etwas Wechselgeld heraus.
“Ich habe 2,37 Dollar, kann ich mir sie
anschauen?”
Der Besitzer grinste und pfiff.
Aus der Hundehütte kam seine Hündin , gefolgt von fünf
kleinen Hundebabys.
Eins davon war einzeln, weit hinter den
anderen. der Junge fragte, “was fehlt diesem
kleinen Hund?”
Der Mann erklärte, dass als der Kleine geboren wurde,
der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes
Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.
Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, “den
kleinen Hund möchte ich kaufen!”
Der Mann antwortete, “Nein, den kleinen Hund Wenn
Du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn
Dir.”

Der kleine Junge sah direkt in die Augen des Mannes und
sagte:
“Ich möchte ihn nicht geschenkt haben,
den er ist ganz genauso viel wert wie die anderen
Hunde
ich will für ihn den vollen Preis zahlen.
Ich gebe ihnen jetzt 2,37 Dollar und 50 Cents
jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe.”
Der Mann entgegnete, “Du musst diesen Hund
wirklich nicht bezahlen, mein Sohn.
Er wird niemals rennen, hüpfen und spielen können wie
die anderen kleinen Hunde.”
Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein
Hosenbein hinauf, und zum
Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes
linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
Er sah zu dem Mann hinauf und sagte, “Na ja, ich
kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund
braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat.
Der Mann biss sich auf seine Unterlippe.
Tränen stiegen in seine Augen,
er lächelte und sagte, “Mein Sohn, ich hoffe und
bete, dass jedes
einzelne dieser kleinen Hundebabys einen Besitzer wie
dich haben wird.”

IM LEBEN KOMMT ES NICHT DARAUF AN WER DU BIST,
SONDERN DASS JEMAND DICH DAFÜR SCHÄTZT,
WAS DU BIST, DICH AKZEPTIERT UND LIEBT

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“Ein Vater hat angeordnet, dass die Hälfte seiner Hinterlassenschaft an den ältesten Sohn gehe, ein Drittel an den zweiten und ein Neuntel an den jüngsten. Die Erbmasse besteht aber aus 17 Kamelen, und wie die Söhne nach seinem Tode das Problem auch drehen und wenden, sie finden keine Lösung, außer der Zerstückelung einiger Tiere. Ein Mullah, ein Wanderprediger, kommt daher geritten, und sie fragen ihn um seinen Rat. Dieser sagt: ‘Hier – ich gebe mein Kamel zu den euren dazu; das macht 18. Du, der Älteste, bekommst die Hälfte, also neun. – Du, der Zweitälteste, bekommst ein Drittel, das macht sechs. – Auf dich, den Jüngsten, fällt ein Neuntel, also zwei Kamele. Das macht zusammen 17 Kamele und läßt eines übrig, nämlich meines.’”

Marokko – Land aus 1001 Nacht

Ein Molla (auch: Mulla bzw. Mullah, von engl. mullah, nordafrikanisches franz. moulay; persisch ‏ملا‎) ist ein islamischer Lehrer, Prediger, Geistlicher oder Theologiestudent. Abgeleitet wird die Bezeichnung aus dem Arabischen ‏مولى‎ maulā: „Herr“, „Meister“ oder „Beschützer“. Ursprünglich war Molla die allgemeine Bezeichnung für schiitische Religions- und Rechtsgelehrte, nach ihrer arabischen Anrede maulā.

(Quelle: wikipedia)

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Diese Geschichte geistert zwar massenhaft im Internet umher, aber auch hier sollte sie aufgenommen sein :-)

Ein Reporter wollte herausfinden, was Menschen unter Glück verstehen und was es braucht, um glücklich zu sein. Er besuchte einen sehr reichen Mann und fragte ihn, ob und warum er glücklich sei. Dieser antwortete: “Ja, ich bin glücklich, weil ich all das habe” und er zeigte mit einer Handbewegung auf sein großes und prächtiges Anwesen.

Als nächstes besuchte der Reporter ein Ehepaar mittleren Alters, das in einem Vorort lebte und stellte ihnen dieselbe Frage. “Wir sind glücklich, weil wir uns lieben und eine kleine Tochter haben, die uns viel Freude macht”.

Als Letztes besuchte er eine arme Frau, die in einem heruntergekommenen Haus lebte und stellte ihr die Frage. Die Frau lächelte und antwortete: “Ich bin glücklich, weil ich vieles habe, für das ich dankbar sein kann. Ich lebe, ich habe ein Dach über dem Kopf und ich habe das große Glück, 3 Kinder zu haben”. Sie ging zum Fenster und zeigte auf einen schmuddeligen Hinterhof, auf dem Kinder spielten und lachten und sie sagte: “und ich kann mich an all dem erfreuen”.

Die darin enthaltene Weisheit:

Das Glück lauert überall.
Manchmal müssen wir uns nur umschauen und uns Dinge bewusst machen,
die wir für selbstverständlich halten.

Auf jeden Fall aber existiert das Glück ebenso wie die Schönheit nur in den Augen des Betrachters, d.h. jeder von uns muss selbst entscheiden, was für ihn Glück und Schönheit bedeuten.

Das heißt aber auch, dass es bei uns liegt, ob wir uns glücklich fühlen oder nicht.
Es sind nicht die Umstände, die über unser Glücklich sein entscheiden.

Zufrieden und glücklich sein heißt nicht, keine Probleme zu haben.

Es bedeutet, dass man lernt, mit ihnen umzugehen und ihnen nicht erlaubt, dass sie den Blick für die Dinge trüben, über die man glücklich und zufrieden sein kann.

Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast;
es hängt nur davon ab, was du denkst.

- Dale Carnegie

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2 kleine Seelen philosophieren im Bauch ihrer Mama

„Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ … (nach Henry Nouwen)

“ Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt ? “
“ Ja das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet. “
“ Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt ? “
“ Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen ? “
“ So ein Unsinn ! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee ! Es gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernährt und die ist ja jetzt schon zu kurz zum Herumlaufen . “
“ Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben nur ein bisschen anders ! “
“ Es ist noch nie einer zurückgekommen von `nach der Geburt `. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, danach ist alles dunkel und Quälerei . “
“ Auch wenn ich es nicht genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen . “
“ Mutter ? Du glaubst an eine Mutter ? Wo ist sie denn bitte ? “
“ Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein. “
“ Quatsch ! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht ! “
“ Doch manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt……“

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Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der
Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug
dem anderen im Affekt ins Gesicht.Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen,
kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:

“Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht
geschlagen.”

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf
zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu
nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb
auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken.
Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter
Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder
erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende
Worte hinein:

“Heute hat mein bester Freund mir das Leben
gerettet.”

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch
gerettet hatte, fragte erstaunt: “Als ich dich
gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand
geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen
Stein. Warum?”

Der andere Freund antwortete: “Wenn uns jemand
gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand
schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder
auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für
uns gut ist, dann können wir das in einen Stein
gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.”

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