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Dies ist das Tor zur Welt der Wahren Wunder. Wer reinen Herzens ist, der trete ein. (Michael Ende)
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  • Wie die Sonne…
    Ein Mensch der uns verlässt, ist wie die Sonne, die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unseren Herzen zurück! unbekannt […]
  • Dunkel ist das Tal der Trauer
    Dunkel ist das Tal der Trauer, grau und trist ist diese Zeit. Niemand kann im Voraus sagen, ob der Weg ist noch so weit. Durchgehen muss das Tal der Trauer jeder der einen Lieben vermisst, uns es kann ihm keiner sagen, wie lange dieser Weg noch ist. (unbekannt) […]
  • Tod einer Mutter
    Wenn sich der Mutter Augen schliessen ihr liebes Herz im Tode bricht dann ist das schönste Band zerrissen denn Mutterliebe ersetzt man nicht. Nur wer vergessen wird, ist tot. Du wirst leben […]
  • Geboren um zu leben
    Es fällt mir schwer ohne dich zu Leben, jeden Tag zu jeder Zeit einfach alles zu geben. Ich denk so oft zurück an das was war, an jedem so geliebten vergangenen Tag. Ich stell mir vor dass du zu mir stehst und jeden meiner Wege an meiner Seite gehst. Ich denke an so vieles seit dem du nicht mehr bist, denn du hast mir gezeigt wie wertvoll das Leben [...] […]
  • Hab nie Angst vor dem Ende
    Hab nie Angst vor dem Ende, wenn etwas Schönes anfängt. Kein Preis ist zu hoch für erlebtes Glück, keine Trauer zu tief, keine Enttäuschung zu schwer. Leben heisst bereit sein, irgendwann zu sterben. Liebe heisst bereit sein, irgendwann Abschied zu nehmen. (Hans Kruppa) […]

Archiv für die Kategorie „Geschichten“

Als ich eines Tages,wie immer traurig,durch den Park
schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ,um
über alles nachzudenken,was in meinem Leben
schiefläuft,setzte sich ein fröhliches,kleines Mädchen
zu mir.Sie spürte meine Stimmung und fragte:Warum bist
du traurig?Ach,sagte ich,ich habe keine Freude mehr am
Leben.Alle sind gegen mich.Alles läuft schief.Ich habe
kein Glück,und ich weiß nicht,wie es weitergehen
soll.Hmmm meinte das Mädchen,wo hast du dein rosa
Tütchen?Zeig es mir mal.Ich möchte da mal
hineinschauen.Was für ein Tütchen fragte ich
verwundert?Ich habe nur ein schwarzes Tütchen.Wortlos
reichte ich es ihr.Vorsichtig öffnete sie es mit ihren
kleinen,zarten Fingern den Verschluss und sah in mein
schwarzes Tütchen hinein.Ich bemerkte,wie sie
erschrak.Es ist ja voller Albträume,voller Unglück und
voller schlimmer Erlebnisse!Ich sagte,was soll ich
machen,es ist eben so.Daran kann ich doch nichts
ändern.Hier nimm,sagte das Mädchen und reichte mir ein
rosa Tütchen.Sie hinein!Mit zittrigen Händen öffnete
ich das rosa Tütchen und konnte sehen,das es voll war
mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens.Und
das,obwohl das Mädchen noch so jung war.Wo ist denn
dein schwarzes Tütchen?fragte ich neugierig.Das werfe
ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht
weiter drum,sagte sie.Für mich besteht der Sinn des
Lebens darin,mein rosa Tütchen im Lauf des Lebens voll
zu bekommen.Da stopfe ich soviel wie möglich hinein.Und
immer wenn ich Lust dazu habe oder traurig werde,dann
öffne ich mein rosa Tütchen und schaue hinein.Dann geht
es mir sofort wieder besser.Wenn ich einmal alt bin und
mir das Ende droht,dann habe ich immer noch mein rosa
Tütchen.Es wird voll sein bis obenhin und ich kann
sagen,ja ich hatte was vom Leben.Mein Leben hatte einen
Sinn.Noch während ich verwundert über ihre Worte
nachdachte,gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war
verschwunden.Neben mir auf der Bank lag ein rosa
Tütchen mit der Aufschrift:Für Dich!Ich öffnete es und
warf einen Blick hinein.Es war fast leer.bis auf einen
kleinen zärtlichen Kuss,den ich von dem kleinen Mädchen
erhalten habe.Glücklich machte ich mich auf den
Heimweg,nicht vergessend,mich am nächsten Papierkorb
meines schwarzen Tütchens zu entledigen.
 
(Verfasser leider  unbekannt)
WENN DU GELERNT HAST LOSZULASSEN, BIST DU WIRKLICH FREI!
    Seit den Zeiten, als nur Sonne und Mond uns Licht gaben, kannte ich Dich. Aus den riesigen und undurchdringlichen Wäldern heraus beobachtete ich Dich. Ich war Zeuge, als Du das Feuer bändigtest und fremdartige, neue Werkzeuge machtest.

    Von den Kämmen der Hügel und Berge aus sah ich Dich jagen und beneidete Dich um Deine Jagderfolge. Ich fraß Deine Beutereste und Du hast meine Beutereste gefressen.

    Ich lauschte Deinen Gesängen und sah Deinen Schatten um die hellen Feuer tanzen. In einer Zeit, so weit zurück, dass ich mich kaum mehr erinnern kann, schlossen sich einige von uns Dir an um mit Dir an den Feuern zu sitzen. Sie wurden Mitglieder Deines Rudels, jagten mit Dir, beschützten Deine Welpen, halfen Dir, fürchteten Dich, liebten Dich.

    Und für sehr lange Zeiten lebten wir so zusammen, denn unsere Wesen waren sich sehr ähnlich. Deswegen hast Du die Zahmen von uns adoptiert. Ich weiß, einige von Euch respektieren auch mich, den Wilden. Ich bin ein guter Jäger. Auch ich respektierte Dich. Auch Du warst ein guter Jäger. Ich sah Dich oft gemeinsam mit den Zahmen Beute erlegen.

    In jenen Zeiten gab es alles im Überfluss. Es gab nur wenige von Euch. Die Wälder waren groß. Wir heulten zusammen mit den Zahmen in der Nacht. Einige von ihnen kehrten zu uns zurück, um mit uns zu jagen. Einige von ihnen fraßen wir, denn sie waren uns zu fremd geworden. So lebten wir zusammen für lange, lange Zeiten. Es war ein gutes Leben.

    Manchmal stahl ich von Deiner Beute, und Du stahlst von meiner Beute. Erinnerst Du Dich, wie Dein Rudel hungerte als der Schnee hoch lag? Du fraßt die Beute die wir erlegt hatten. Das war unser Spiel. Das war unsere gegenseitige Schuld. Manche nannten es ein Versprechen.

    Wie viele der Zahmen aber wurdest auch Du uns immer fremder. Wir waren uns einst so ähnlich, aber jetzt erkenne ich einige der Zahmen nicht mehr und ich erkenne auch einige von Euch nicht mehr. Du machtest auch die Beute zahm. Als ich begann, Deine zahme Beute zu jagen (es waren dumme Kreaturen auf die die Jagd keine Herausforderung war, aber die wilde Beute war verschwunden), jagtest Du mich und ich verstand nicht, warum.

    Als deine Rudel immer größer wurden und begannen, gegeneinander zu kämpfen, sah ich Eure großen Kriege. Ich fraß jene, die Du erschlagen hattest. Dann jagtest Du mich noch mehr, denn für mich waren sie Nahrung, aber Du hattest sie getötet.

    Wir Wilden sind nur noch wenige. Du zerstörtest unsere Wälder und brachtest viele von uns um. Aber ich jage immer noch und füttere meine versteckten Welpen, wie ich es immer getan habe. Ich frage mich, ob die Zahmen eine weise Wahl trafen, als sie sich Euch anschlossen. Sie haben den Geist der Wildnis vergessen. Es gibt viele, viele von ihnen, aber sie sind mir so fremd.
    Wir sind nur noch wenige und ich beobachte Dich immer noch, um Dir auszuweichen.

    Ich denke, ich kenne Dich nicht mehr länger.


Canis Lupus (Aus dem Buch “Brother Wolf” von Jim Brandenburg)

Que savons-nous, sinon qu’il est des conditions inconnues qui nous fertilisent? Où loge la vérité de l’homme?

La vérité, ce n’est point ce qui se démontre. Si dans ce terrain, et non dans un autre, les orangers développent de solides racines et se chargent de fruits, ce terrain-là c’est la vérité des orangers. Sie cette religion, si cette culture, si cette échelle des valeurs, si cette forme d’activité et non telles autres, favorisent dans l’homme cette plénitude délivrent en lui un grand seigneur qui s’ignorait, c’est que cette échelle des valeurs, cette culture, cette forme d’activité, sont la vérité del’homme. La logique? Qu’elle se débroille pour rendre compte de la vie.

Wir wissen zu unserer Lebensgestaltung nur, daß es Mächte gibt, die den Menschen überraschend fruchtbar werden lassen. Wo aber soll man das einzig Richtige, die Wahrheit für jeden Menschen finden?
Wahrheiten kann man nicht durch Beweisketten erschließen, man muß sie erproben. Wenn Apfelsinenbäume in diesem Boden und nicht in jenem gut anwurzeln und reichlich Früchte tragen, dann ist dieser Boden ihre Wahrheit. Wenn ein Glaube, eine Kultur, ein Wertmaßstab, ein Arbeitsplan im Menschen jene Erfüllung, von der wir hier sprechen, auszulösen vermögen, dann ist eben dieser Wertmaßstab, diese Kultur, dieser Arbeitsplan, dieser Glaube die Wahrheit des Menschen. Die Logik? Sie sehe zu, wie sie mit dem Leben fertig wird und von ihm Rechenschaft abzulegen vermag
!
– Antoine de Saint-Exupéry, Terre des Hommes (Wind, Sand und Sterne)

“Sag, wie schwer ist eine Schneeflocke?”, fragte ein Sperling eine wilde Taube.
“Nicht mehr als nichts”, war die Antwort.
Dann, meinte der Sperling, muss ich dir eine wunderbare Geschichte erzählen:

“Ich saß auf dem Ast einer Tanne, nahe dem Stamm, als es zu schneien anfing. Nicht sehr, nicht wie in einem Sturm. Nein, so wie in einem Traum, ohne Spur von Heftigkeit. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich auf den Zweigen und den Nadeln meines Zweiges festsetzten. Ihre Zahl war genau 3 741 952. Als die nächste Schneeflocke auf den Ast fiel – nicht mehr als nichts, wie du sagst – brach der Ast ab.”

Nachdem er dies gesagt hatte, flog der Sperling davon. – Die Taube dachte eine Weile über diese Geschichte nach und sagte schliesslich zu sich selbst :
“Vielleicht fehlt nur noch die Stimme – der Wunsch – eines einzigen Menschen, dass es Friede wird auf unserer Welt.”

Könnte es sein, dass Deine Stimme – Dein Wunsch – Dein Gedanke – die entscheidende Schneeflocke ist?”

Verfasser leider unbekannt

schneeflocke

Foto: elia, „just a moment! Snow Crystal“  Some rights reserved. Quelle: piqs.de

Diese Geschichte geistert zwar massenhaft im Internet umher, aber auch hier sollte sie aufgenommen sein :-)

Ein Reporter wollte herausfinden, was Menschen unter Glück verstehen und was es braucht, um glücklich zu sein. Er besuchte einen sehr reichen Mann und fragte ihn, ob und warum er glücklich sei. Dieser antwortete: “Ja, ich bin glücklich, weil ich all das habe” und er zeigte mit einer Handbewegung auf sein großes und prächtiges Anwesen.

Als nächstes besuchte der Reporter ein Ehepaar mittleren Alters, das in einem Vorort lebte und stellte ihnen dieselbe Frage. “Wir sind glücklich, weil wir uns lieben und eine kleine Tochter haben, die uns viel Freude macht”.

Als Letztes besuchte er eine arme Frau, die in einem heruntergekommenen Haus lebte und stellte ihr die Frage. Die Frau lächelte und antwortete: “Ich bin glücklich, weil ich vieles habe, für das ich dankbar sein kann. Ich lebe, ich habe ein Dach über dem Kopf und ich habe das große Glück, 3 Kinder zu haben”. Sie ging zum Fenster und zeigte auf einen schmuddeligen Hinterhof, auf dem Kinder spielten und lachten und sie sagte: “und ich kann mich an all dem erfreuen”.

Die darin enthaltene Weisheit:

Das Glück lauert überall.
Manchmal müssen wir uns nur umschauen und uns Dinge bewusst machen,
die wir für selbstverständlich halten.

Auf jeden Fall aber existiert das Glück ebenso wie die Schönheit nur in den Augen des Betrachters, d.h. jeder von uns muss selbst entscheiden, was für ihn Glück und Schönheit bedeuten.

Das heißt aber auch, dass es bei uns liegt, ob wir uns glücklich fühlen oder nicht.
Es sind nicht die Umstände, die über unser Glücklich sein entscheiden.

Zufrieden und glücklich sein heißt nicht, keine Probleme zu haben.

Es bedeutet, dass man lernt, mit ihnen umzugehen und ihnen nicht erlaubt, dass sie den Blick für die Dinge trüben, über die man glücklich und zufrieden sein kann.

Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast;
es hängt nur davon ab, was du denkst.

- Dale Carnegie

Es war einmal ein kleiner Engel im Himmel, der begleitete die Menschen voller Nähe und Zärtlichkeit und er spürte den unwiderstehlichen Wunsch, nicht nur mit seinen Flügeln über die Erde zu schweben und beschützend die Menschen zu achten, sondern er wollte selbst auf ihren Straßen gehen, einer von ihnen werden.Eines Tages sah er auf der Erde eine eben erblühte Mohnblume. Da schien dem kleinen Engel, als habe er im Himmel noch nie ein solches Rot empfunden und seine Sehnsucht, zur Erde zu gehören, wuchs mehr und mehr.

So trat er vor Gottes Angesicht und bat: “Lass mich auf die Erde, lass mich ein Mensch unter Menschen werden.“ Da trat ein erhabener, weiser Engel dazu und sagte: „ Weißt du auch, dass es auf der Erde nicht nur Sonne und Blumen gibt? Es gibt Stürme und Unwetter und allerlei Ungemütliches.“ „Ja“, erwiderte der kleine Engel,“ das weiß ich. „Doch sah ich auch einen Menschen, der hatte die Kraft, einen großen Schirm aufzuspannen, so dass zwei Menschen darunter Platz hatten.“ Es schien mir, den Beiden könnte kein Unwetter etwas anhaben.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel zu.

Die Zeit verging, und eines Tages erschien der kleine Engel wieder vor Gottes Angesicht und sprach. „ Ich habe mir noch mehr angesehen von der Welt. Es zieht mich mehr und mehr hinunter.“

Da trat der erhabene, weise Engel wieder hinzu und entgegnete: „Weißt du auch, dass es Nebel und Frost und eine Menge verschiedener Arten von Glatteis gibt auf der Welt?“

Da antwortete der kleine Engel: „ Ja, ich weiß um manche Gefahren, doch sah ich auch Menschen, die teilten ihre warmen Mäntel. Und andere Menschen, die gingen bei Glatteis Arm in Arm.“

Da lächelte Gott dem kleinen Engel erneut zu.

Als wieder einige Zeit vergangen war, trat der kleine Engel zum drittenmal vor Gottes Angesicht und bat: „Lass mich ein Mensch werden. So rot blüht der Mohn auf der Erde. Mein Herz ist voll Sehnsucht, etwas zu diesem Blühen beizutragen.“

Da trat der erhabene, weise Engel ganz nah zu dem kleinen Engel und fragte mit ernster Stimme: „Hast du wirklich genug hingesehen, das Leid und das Elend geschaut, die Tränen und Ängste, die Krankheiten, Sünde und den Tod gesehen?“

Mit fester Stimme erwiderte der kleine Engel: „Wohl habe ich auch das Düstere, Traurige und Schreckliche gesehen. Doch ich sah auch einen Menschen der trocknete einem anderen die Tränen, der vergab einem Schuldigen und der reichte einem Sterbenden die Hand. Ich sah eine Mutter, die wiegte ihr krankes, ausgemergeltes Kind durch viele Nächte und wurde nicht müde, die alte leise Melodie der Hoffnung zu summen. Solch ein Mensch möchte ich werden.“

Da trat der erhabene, weise Engel zurück und Gott schenkte dem kleinen Engel seinen Segen und gab ihm viel Himmelslicht mit auf die lange Reise.

Bevor der kleine Engel zur Erde niederstieg, nahm ihm der erhabene, weise Engel einen Flügel ab und der andere Flügel wurde unsichtbar. Da fragte der kleine Engel: „Mein Gott, wie soll ich vorwärts kommen und wie zurück finden ohne Flügel?“

„Das herauszufinden wird deine Lebensaufgabe sein“, hörte er Gottes Stimme zärtlich sagen.

In dieser Nacht kam ein kleines Kind zur Welt. Seine Mutter, noch vor Schmerz und Anstrengung betäubt, nahm das Kind in die Arme, sah das Himmelslicht wie einen Kranz um das Köpfchen des Kindes leuchten und flüsterte: „ Sei willkommen unter uns, mein kleiner Engel.“

Noch lange sah man das Himmelslicht um das Kind. Doch wie das Leben so ist, es beschmutzt auch die reinsten und hellsten Lichter. All die vielen Einflüsse, die Härte und der Kampf taten ein übriges. Bald sah niemand mehr, dass der Mensch himmlisches Licht in sich trug.

Zwar machte sich der unsichtbare Flügel hier und da bemerkbar, doch was bei dem Kind als träumerischer, schwebender Schritt wahrgenommen wurde, das wirkte bei dem Heranwachsenden eher als unsicheres Schwanken und beim Erwachsenen dann nur noch als Hinken und Stolpern.

Je länger der Mensch, der einst ein Engel gewesen war, auf den staubigen und steinigen Wegen des Lebens ging, die mühsamen Treppen bestieg, die steil abfallenden dornigen Hänge hinunter strauchelte, desto mehr vergaß er, woher er kam und weshalb er hier wanderte. Einzig die große Liebe zu den kleinen roten Mohnblumen, die an Wegrändern und Magerwiesen blühten, war ihm geblieben.

Viel Leidvolles begegnete dem Menschen auf seinem Lebensweg. Zwar konnte er manchmal eine Träne trocknen, zwar reichte er ab und zu einem schwankenden Mitmenschen die Hand, zwar brach er zuweilen sein Brot mit einem Hungernden, doch die meisten Rätsel blieben und er merkte mehr und mehr, wie wenig er tun konnte und wie vieles er unerledigt zurücklassen musste.

Seine Kraft reicht nur für ganz wenig, und oft schien es ihm als bewirkte sein Leben nichts.

Jeden Frühling aber blühte der Mohn an den Straßenrändern und erfreute sein Herz. Nach einem besonders langen kalten Winter, in dem der Mensch kaum genug Wärme und Schutz, Raum und Nahrung, Freundschaft und Brot gefunden hatte, konnte er sich nur noch langsam und mühsam fortbewegen. Er musste viele Pausen machen und schlief vor Erschöpfung am Wegrand ein.

Da erblickte er weit über sich auf einem unerreichbar hohen Felsen eine kleine Wiese voll roten Mohn.

Der Mensch rieb sich die Augen. So rot, so rot blühte der Mohn! Beim Anblick dieser Blumen wünschte er so sehr, dass er allen Menschen, denen er begegnete und allen Tieren, die um ihn waren, eine solche Blume und so ein klares, inniges Rot als Zeichen der Liebe schenken dürfe.

Da bemerkte er neben sich einen Wanderer, genauso müde, genauso gezeichnet von der langen Strasse wie er. „Wohin schaust du so voller Sehnsucht und voller Wehmut?“ fragte dieser. „Dort auf die Mohnblüten. So müsste die Farbe unserer Liebe sein.“ „Weißt du denn nicht, wie schnell diese Art Blumen welken, wie wunderbar sie sind?“ kam die Frage des Wanderers. Der Mensch, der einst ein Engel gewesen war flüsterte: „Ich weiß um ihre Sterblichkeit.

Trotzdem ist kein roteres Rot in der Welt und in meinem Herzen. „Diese Blumen sind wie die Liebe, mag das Äußere auch welken, ihr Rot bleibt in der Seele“: Da schauten sich die beiden Menschen ins Gesicht und erkannten den letzten Funken Himmelslicht in den Augen des Anderen. Sie sahen, woher sie kamen, wozu sie gewandert waren und wohin sie noch unterwegs waren.

Und sie sahen an sich jeweils einen Flügel.

Voller Freude umarmten sie sich. Da geschah das Wunder. Sie erreichten das Mohnfeld, gemeinsam konnten sie fliegen, denn…

Menschen sind Engel mit nur einem Flügel -
Um fliegen zu können, müssen sie sich umarmen.

Zu dieser Stunde sagte Gott im Himmel. „Du hast herausgefunden, wozu du unterwegs warst und ich dich aussandte. Dein Mohn blüht jetzt im Himmel, komm heim!“

- Autor unbekannt -

Du roter Mohn, du leuchtest so helle

Foto: cliwr, „Du roter Mohn, du leuchtest so helle“  Some rights reserved. Quelle: piqs.de

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Jedes Menschenleben entwickelt sich nach dem Gesetz der 7-Jahres- Rhythmen, die unser Wachstum, Bewusstsein und Schicksal wie unsichtbare Dirigenten begleiten und steuern.