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Dies ist das Tor zur Welt der Wahren Wunder. Wer reinen Herzens ist, der trete ein. (Michael Ende)
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  • Wie die Sonne…
    Ein Mensch der uns verlässt, ist wie die Sonne, die versinkt. Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unseren Herzen zurück! unbekannt […]
  • Dunkel ist das Tal der Trauer
    Dunkel ist das Tal der Trauer, grau und trist ist diese Zeit. Niemand kann im Voraus sagen, ob der Weg ist noch so weit. Durchgehen muss das Tal der Trauer jeder der einen Lieben vermisst, uns es kann ihm keiner sagen, wie lange dieser Weg noch ist. (unbekannt) […]
  • Tod einer Mutter
    Wenn sich der Mutter Augen schliessen ihr liebes Herz im Tode bricht dann ist das schönste Band zerrissen denn Mutterliebe ersetzt man nicht. Nur wer vergessen wird, ist tot. Du wirst leben […]
  • Geboren um zu leben
    Es fällt mir schwer ohne dich zu Leben, jeden Tag zu jeder Zeit einfach alles zu geben. Ich denk so oft zurück an das was war, an jedem so geliebten vergangenen Tag. Ich stell mir vor dass du zu mir stehst und jeden meiner Wege an meiner Seite gehst. Ich denke an so vieles seit dem du nicht mehr bist, denn du hast mir gezeigt wie wertvoll das Leben [...] […]
  • Hab nie Angst vor dem Ende
    Hab nie Angst vor dem Ende, wenn etwas Schönes anfängt. Kein Preis ist zu hoch für erlebtes Glück, keine Trauer zu tief, keine Enttäuschung zu schwer. Leben heisst bereit sein, irgendwann zu sterben. Liebe heisst bereit sein, irgendwann Abschied zu nehmen. (Hans Kruppa) […]

Archiv für die Kategorie „Co-Abhängigkeit“

Eine der größten Schwierigkeiten bei der Selbstveränderung liegt darin begründet, dass viele Menschen, die sich in ungünstigen Situationen befinden, paradoxerweise dazu neigen, den Ist-Zustand gegenüber der Veränderung zu bevorzugen.

Der Grund dafür liegt nicht etwa – wie so oft gesagt wird – in der Bequemlichkeit.

Im Gegenteil, es ist oft beeindruckend, wie viel Energie Menschen aufbringen, um einen Zustand beizubehalten, unter dem sie leiden.

Das Neue, Unbekannte ängstigt. Lieber bleibt man beim alten Zustand, auch wenn dieser noch so belastend ist…

– aber er ist zumindest vertraut.

Stefan Zweig (1881 – 1942)


Berühr mich…, aber halt mich nicht fest.

Gib mir Geborgenheit…, aber sperr mich nicht ein.

Rede mit mir…, aber verbiete mir nicht den Mund.

Sag mir Deine Wünsche…, aber zwing mich zu nichts.

Mach mich atemlos…, aber nimm mir nicht die Luft.

Lass mich freiwillig zu Dir kommen…, denn Gefühle
wachsen nur in Freiheit.

Lass mich frei…, damit ich frei und willig..,
Dir all das geben kann…was Du nicht festhalten musst

(unbekannt)

Ich will, dass du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen.
Quiero que me oigas sin juzgarme.
Ich will, dass du deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen.
Quiero que me opines sin aconsejarme.
Ich will, dass du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten.
Quiero que confíes en mí sin exigirme.
Ich will, dass du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden.
Quiero que me ayudes sin intentar decidir por mí.
Ich will, dass du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken.
Quiero que me cuides sin anularme.
Ich will, dass du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen.
Quiero que me mires sin proyectar tus cosas en mí.
Ich will, dass du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben.
Quiero que me abraces sin asfixiarme.
Ich will, dass du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen.
Quiero que me animes sin empujarme.
Ich will, dass du mich hälst, ohne mich festzuhalten.
Quiero que me sostengas sin hacerte cargo de mí.
Ich will, dass du mich beschützt, aufrichtig.
Quiero que me protejas, sin mentiras.
Ich will, dass du dich näherst, doch nicht als Eindringling.
Quiero que te acercas sin invadirme.
Ich will, dass du all das kennst, was dir an mir missfällt.
Quiero que conozcas las cosas mías que mas te disgusten.
Dass du es akzeptierst, versuch es nicht zu ändern.
Que las aceptes y no pretendas cambiarlas.
Ich will, dass du weisst….dass du heute auf mich zählen kannst…
Quiero que sepas…que hoy puedes contar conmigo…
Bedingungslos.
Sin condiciones.

(Jorge Bucay)

061-die-sonne-geht-langsam-unter Foto: Dirk Paeschke, www.kostenlos-fotos.de

Ich sage nicht:
Ich liebe dich,
ich will dich,
du bist mein,
ich bin dein.

Nein, ich liebe
als hielte ich
einen schönen Vogel
in der offenen Hand.
Ich sage dir:
Fliege,
wenn es dein Wunsch ist
du selbst zu sein,
bleibe,
wenn du es willst!

(unbekannt)

Für Co-Abhängige ist typisch, dass sie andere Menschen zum Mittelpunkt ihres Lebens machen. Das eigene Leben erscheint ihnen eher unbedeutend.  Selbstbedeutung denken sie in den Reaktionen ihrer Mitmenschen zu erfahren. Dies kann in vollkommener Selbstaufopferung enden.

In Beziehungen (Partnerschaft, Familie, Kollegen, etc.) wird immer die Opferrolle gesucht. Meistens ist dies ein Helfer-Syndrom mit aussichtsloser Position. Deswegen ist es nicht selten, dass Co-Abhängige in Beziehungen mit süchtigen Menschen geraten, die sie versuchen wollen aus ihrer Situation zu “retten”.

Hierzu ein wundervoller Text:

  • In der Coabhängigkeit hängen meine guten Gefühle davon ab,
    dass du mich magst.

In der Genesung hängen meine guten Gefühle davon ab,
dass ich mich mag.

  • In der Coabhängigkeit hängen meine guten Gefühle
    von deiner Achtung meiner Person ab.

In der Genesung hängen meine guten Gefühle
von meiner Selbstachtung ab.

  • In der Coabhängigkeit beeinflusst dein Kampf
    meine Ruhe und Gelassenheit.

In der Genesung spielt dein Kampf für mich eine Rolle,
weil ich mich um dich sorge, aber er kontrolliert nicht,
wie ich über mich selbst empfinde.

  • In der Coabhängigkeit wird meine Selbstachtung dadurch gestärkt,
    dass ich deine Probleme löse und deine Muster erkenne.

In der Genesung kommt meine Selbstachtung daher,
dass ich meine Probleme löse und manchmal meine Muster erfahre.

  • In der Coabhängigkeit konzentriert sich meine Aufmerksamkeit darauf,
    dir zu gefallen.

In der Genesung gefalle ich mir, selbst wenn es dir nicht gefällt.

  • In der Coabhängigkeit konzentriere ich mich darauf, dich zu schützen.

In der Genesung schütze ich mich, selbst wenn ich dich
dadurch manchmal ungeschützt lasse, ich weiß,
dass du auf dich selbst aufpassen kannst.

  • In der Coabhängigkeit verstecke ich meine Gefühle,
    indem ich dich manipuliere, etwas auf meine Weise zu tun.

In der Genesung sage ich die Wahrheit über meine Gefühle,
unabhängig von den Konsequenzen.

  • In der Coabhängigkeit schiebe ich meine Hobbies und Interessen beiseite,
    deine Interessen stehen im Vordergrund.

In der Genesung verfolge ich meine Hobbies und Interessen,
selbst wenn das bedeutet, Zeit von dir getrennt zu verbringen.

  • In der Coabhängigkeit schreibe ich dir deine Kleidung,
    dein Verhalten und deine Erscheinung vor,
    denn du bist eine Spiegelung meiner Person.

In der Genesung lasse ich zu, dass du dich kleidest,
erscheinst und verhältst, wie du es möchtest, unabhängig davon,
wie ich mich dabei fühle.

  • In der Coabhängigkeit weiß ich nicht, was ich will, ich frage dich
    und bin mir nur darüber bewusst, was du willst.

In der Genesung kenne ich nicht nur meine Wünsche und Bedürfnisse,
ich spreche sie aus und handle, um sie zu erfüllen.

  • In der Coabhängigkeit sind die Träume, die ich von der Zukunft habe,
    untrennbar mit dir verbunden.

In der Genesung gehören meine Träume mir,
selbst wenn du darin nicht vorkommst.

  • In der Coabhängigkeit bestimmt die Furcht vor deiner Wut,
    was ich sage und tue.

In der Genesung habe ich keine Kontrolle über deine Wut,
und sie hat keine Kontrolle über mich.

  • In der Coabhängigkeit nutze ich das Geben, um mich
    in der Beziehung sicher zu fühlen.

In der Genesung kann ich geben, wenn es mir Freude macht,
ich kann es aber auch lassen, weil es nicht der Furcht
oder der Sicherheit dient.

  • In der Coabhängigkeit verringern sich meine sozialen Kontakte,
    sobald ich mich mit dir einlasse.

In der Genesung hoffe ich, dass du meine Freunde magst.
Wenn nicht, werde ich es verstehen, und akzeptieren,
mich aber weiterhin mit ihnen treffen.

  • In der Coabhängigkeit lege ich meine Werte beiseite,
    um mit dir zusammen zu sein.

In der Genesung gehören meine Werte mir.
Als Kern meines Seins sind sie umumstößlich.

  • In der Coabhängigkeit schätze ich deine Meinung und deine Art,
    Dinge zu tun, höher ein als meine.

In der Genesung schätze ich deine Art und dein Verhalten,
aber nicht auf Kosten meiner.

  • In der Coabhängigkeit steht die Qualität meines Lebens
    in untrennbarem Zusammenhang mit deiner Lebensqualität.

In der Genesung gibt es klare Grenzen,
die meine Lebensqualität von deiner unterscheiden und trennen.

  • In der Coabhängigkeit sage ich alles frei heraus,
    suche Intimität gleich beim ersten Treffen, verliebe mich,
    ohne wirkliche Informationen darüber zu haben,
    wer du bist und was du beitragen kannst und willst.

In der Genesung lasse ich mir Zeit, lasse Freundschaften entstehen,
ich bin nicht von dir überwältigt und kann unangemessenes Verhalten
erkennen und darauf reagieren.

  • In der Coabhängigkeit übernehme ich automatisch die Verantwortung,
    wenn es sonst keiner tut, indem ich sage, „einer muß es ja machen“.
    „Einer“ bin immer ich.

In der Genesung spüre ich, dass ich die Wahl habe,
indem ich es an eine höhere Macht abgebe und darauf vertraue,
dass für den anderen gesorgt ist, auch,
wenn es nicht durch mich geschieht.

© Susanne Hühn

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