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Aberglaube

Aberglaube ist der meistens abwertend gemeinte Begriff über Ansichten, die weder mit der vorherrschenden Wissenschaft, geschweige denn einer Religion in Einklag zu bringen sind.

Der Aberglaube bringt Erscheinungen aller Art in einen irrationalen Kausalzusammenhang und zieht daraus Rückschlüsse auf Verhältnisse oder die Zukunft.

Auch der Glaube an alte Religion, Gottheiten oder Wesen wird meistens als Aberglaube abgetan und aufs schärfste kritisiert oder belächelt.

Als weniger wertend wird statt Aberglaube auch der Begriff Volksglaube genutzt. Es ist dieses ein Oberbegriff, der den Aberglauben und in das Brauchtum eingegange Volksfrömmigkeit umfaßt.
Volksfrömmigkeit meint die von Laien ohne Leitung eines ausgebildeten Geistlichen praktizierte Religion, die sich zwar an herrschender Dogmatik orientiert, in der Schwerpunktsetzung sich aber mitunter deutlich davon unterscheidet. Ein Beispiel hierfür ist die teilweise die Verehrung der Gottheit noch übertreffende Hingabe an manche Heiligen. Ihr Kult trägt mitunter Züge heidnischer Götterverehrung, vollzieht sich aber dennoch unter dem Dach der katholischen Kirche.

Quelle

Die hohe Kunst des Nichtstuns


In einer Zeit, in der sich die Menschen und ihren Lebenssinn dadurch definieren, wieviel sie zu tun haben und wie beschäftigt sie sind, geht der Sinn des puren und bewussten Nichtstuns immer mehr verloren. Permanent ausgebucht zu sein und seinen Terminkalender stets dabei zu haben, gilt als “in”, weil man dann als wichtig und begehrt angesehen wird. Nichtstun hingegen wird schnell mit Faulenzertum und Unproduktivität abgetan. Doch wer definiert, was Aktivität und Passivität ist? Aktivität, die von aussen betrachtet eher wie Nichtstun aussieht, muss nicht heissen, dass nichts geschieht. Ein Auszug aus dem Tao-te-King verdeutlicht diese Thematik: “Der Weise tut nichts, doch bleibt nichts ungetan.” Die Stille, auf die hier Bezug genommen wird, und wie man dort hin gelangt, ist die höchste und wertvollste Form der Aktivität. Dazu gehört Mut sowie auch Gelassenheit, sich nicht von aussen antreiben zu lassen und nichts erreichen zu wollen. In den Kern der Aktivität hineinzugehen und dort zu verharren, im Gegensatz zu äusserer Geschäftigkeit und Zeitvertreib, ist eine andere Form der Aktivität, die wir normalerweise kennen.

Bestimmt kennen viele Menschen das Gefühl, irgendetwas tun zu müssen, bevor das Leben zuende ist, und die Zeit, die einem gegeben ist, mit irgendetwas Sinnvollem füllen zu müssen. Weil sonst die Langeweile, die dann aufkommt, unerträglich ist und man ja auch nicht vor anderen, die permanent irgendetwas zu tun haben, schlecht dastehen will. Gerade weil einem dieses Nichtstun bedrohlich erscheint und der innere Antreiber die Zügel in der Hand hat, ist man bestrebt, in ständiger Aktivität zu bleiben. Doch insgeheim hat man vielleicht das Gefühl, trotzdem keinen Schritt weitergekommen zu sein, eben gerade weil die Aktivitäten, die man sich gesucht hat, letztenendes sinnloser Zeitvertreib waren.

Es lohnt sich hier also, einmal mit diesem inneren Antreiber Kontakt aufzunehmen, ihm direkt ins Gesicht zu schauen, um ihm die Energie zu nehmen und gelassener zu werden. Dieser innere Antreiber könnte dann mürrisch werden, oder er fühlt sich entwaffnet und machtlos. Durch das pure Hinschauen lässt sich schon jede Menge verändern und die Zeit, die einem bleibt, lässt sich wirklich sinnvoll nutzen.

gefunden bei: astrologie.de/esoterik-blog

Die zehn häufigsten esoterischen Irrtümer

Wolf Schneider ist Insider der Esoterik-Szene und hat in seinem Buch “Das kleine Lexikon esoterischer Irrtümer” alle Rätsel mit einer Prise Humor auf ihren Wahrheitsgehalt getestet! Und wir haben die zehn erstaunlichsten Irrtümer für Sie herausgefiltert.

Ein Kenner der Esoterik-Szene zieht Bilanz und verarbeitet seine langjährige Erfahrung mit den Halbwahrheiten zu einem Lexikon, das eines will: Aufklärung!

Das gelingt Schneider, der mit Augenzwinkern helfen will, den ein oder anderen esoterischen “Umweg” zu vermeiden. Er beleuchtet Szene-Jargon und untersucht die gängigen Begriffe und Interpretationen ganz genau. So grenzt er Begriffe wie Esoterik und Spiritualität voneinander ab, findet die Körnchen Wahrheiten, die es zu finden gibt und entlarvt Scharlatane.

Dass hier jemand mit gesundem Menschenverstand am Werk war, der das Mysterium “Esoterik” trotz allem nicht verurteilt und Raum für eigene Schlüsse lässt, ist angenehm und glaubwürdig. “Das kleine Lexikon esoterischer Irrtümer” regt zum Nachdenken an.

(Quelle: jolie.de)

Kleines Lexikon esoterischer Irrtümer: Von Astrologie bis Zen

Kurzbeschreibung

- Ein Wegweiser auf der Suche nach absolutem, aber verborgenem Wissen- Ein ebenso hilfreicher wie unterhaltsamer Ratgeber für alle spirituell SuchendenWas unterscheidet Esoterik von Spiritualität und was hat das mit Religiosität und Mystik zu tun? Warum importieren Europäer Weisheit lieber aus dem Osten? Mit profunder Sachkenntnis und unerschütterlichem Humor erklärt Wolf Schneider Geheimnisse, Irrtümer und Wahrheiten der Esoterik. Ein unentbehrlicher Ratgeber für alle, die sich auf der Suche nach Sinn verirrt haben.Ein humorvoller Wegweiser durch den Dschungel esoterischer
Phrasen und Halbwahrheiten.

Für die, die mehr wissen wollen als nur das, was »sich irgendwie gut anfühlt«

Was unterscheidet den populären Mystizismus von echter Mystik? Warum importieren so viele Europäer Weisheit lieber aus dem Osten? Mit profunder Sachkenntnis und unerschütterlichem Humor erklärt Wolf Schneider »Geheimnisse« und unterscheidet Scheinwahrheiten von echter Erkenntnis.


Über den Autor

Wolf Schneider, geb. 1952, Studium der Naturwissenschaft und Philosophie; buddhistischer Mönch und Gründer des Connection Verlages, der u.a. die kulturübergreifende Monatszeitschrift “connection” herausgibt. Redakteur, Buchautor und Gründer der “Schule der Kommunikation”, die zum F.A. (fool of arts) ausbildet. Er lebt in Niedertaufkirchen.

Kleines Lexikon esoterischer Irrtümer: Von Astrologie bis Zen

Inventur des Herzens

Still ist es im Raum, es tickt nur die Uhr,
mein Leben zieht in Bildern vorbei.
Ich glaube mein Herz, es braucht Inventur,
es fühlt sich danach bestimmt leichter und frei.

Bestandsaufnahme in sämtlichen Ecken
werde ich machen und vieles entdecken -
Verstaubtes, Vergilbtes muss ich einmal entsorgen,

Platz muss ich schaffen für das Heute und Morgen -

es wird wohl nicht leicht das Sortieren und Räumen,
natürlich darf ich dabei nicht versäumen
Wertvolles von Unnötigem zu unterscheiden,
was aufbewahrt bleibt, wird mein Herz mir schon
zeigen.

Was traurig und schwer war und heut’ noch belastet
werd’ ich verräumen, damit die Seele mal rastet -
Entsorgen muss ich, was unnütz oft war,
Aufregung um nichts, Seelenschrott vieler Jahr!Augenblicke der Freude und glückliche Stunden
haben im Herzen ihre Bleibe gefunden,
auch das Lachen hat einen wichtigen Platz
all’ das will ich bewahren, sorgsam wie einen Schatz!
Ja, ich glaube mein Herz es braucht Inventur,
dann schlägt’s wieder ruhig, so wie meine Uhr!

(Verfasser unbekannt)

Was wäre passender als der bevorstehende Jahreswechsel, eine solche Inventur anzuberaumen…

Zeit um Ereignisse Revue passieren zu lassen

Zeit um Bilanz zu ziehen

Zeit der guten Vorsätze

Zeit um Wünsche und Träume neu zu definieren… zu realisieren

Lebensweisheiten von Oups