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Eine der größten Schwierigkeiten bei der Selbstveränderung liegt darin begründet, dass viele Menschen, die sich in ungünstigen Situationen befinden, paradoxerweise dazu neigen, den Ist-Zustand gegenüber der Veränderung zu bevorzugen.

Der Grund dafür liegt nicht etwa – wie so oft gesagt wird – in der Bequemlichkeit.

Im Gegenteil, es ist oft beeindruckend, wie viel Energie Menschen aufbringen, um einen Zustand beizubehalten, unter dem sie leiden.

Das Neue, Unbekannte ängstigt. Lieber bleibt man beim alten Zustand, auch wenn dieser noch so belastend ist…

– aber er ist zumindest vertraut.

Stefan Zweig (1881 – 1942)

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2 Kommentare zu „Belastende Vertrautheit“

  • sonni:

    Dem kann ich nur zustimmen !!! War lange selbst in so einer Situation…eigentlich immer noch….aber ich gehe in kleinen Schritten langsam aber stetig in eine neue Richtung…auch, wenn´s mir ein bischen mulmig dabei ist. ;-)

  • Jörg Scharf:

    oh ja das kann ich in der form wieder geben
    Viele Menschen benehmen sich dann meistens so
    Wehe dem der in weiter ferne sucht und das was nahe liegt nicht sieht
    gleicht den der in Wasser steht und vor durst Vergeht
    alleine das Selbst zu Verändern ist schon eine Vertrauens Sache
    in sich Selbst ich denke es ist eine Herausforderung die
    Veränderung Anzunehmen so bleibt man nicht stehen in Leben
    weil alles in Bewegung ist also sage ich mir Versuch es denke Positiv

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