Aberglaube ist der meistens abwertend gemeinte Begriff über Ansichten, die weder mit der vorherrschenden Wissenschaft, geschweige denn einer Religion in Einklag zu bringen sind.
Der Aberglaube bringt Erscheinungen aller Art in einen irrationalen Kausalzusammenhang und zieht daraus Rückschlüsse auf Verhältnisse oder die Zukunft.
Auch der Glaube an alte Religion, Gottheiten oder Wesen wird meistens als Aberglaube abgetan und aufs schärfste kritisiert oder belächelt.
Als weniger wertend wird statt Aberglaube auch der Begriff Volksglaube genutzt. Es ist dieses ein Oberbegriff, der den Aberglauben und in das Brauchtum eingegange Volksfrömmigkeit umfaßt.
Volksfrömmigkeit meint die von Laien ohne Leitung eines ausgebildeten Geistlichen praktizierte Religion, die sich zwar an herrschender Dogmatik orientiert, in der Schwerpunktsetzung sich aber mitunter deutlich davon unterscheidet. Ein Beispiel hierfür ist die teilweise die Verehrung der Gottheit noch übertreffende Hingabe an manche Heiligen. Ihr Kult trägt mitunter Züge heidnischer Götterverehrung, vollzieht sich aber dennoch unter dem Dach der katholischen Kirche.
Keine ähnlichen Einträge









